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	<title>Prozessmodellierung &#8211; Proboard</title>
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	<description>Unendlich wiederverwendbare Moderationskarten</description>
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	<title>Prozessmodellierung &#8211; Proboard</title>
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		<title>BPMN &#8211; einfach erklärt und praktisch anwendbar</title>
		<link>https://www.proboard.de/blog/bpmn-einfach-erklaert-und-praktisch-anwendbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Klett]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 08:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[BPMN]]></category>
		<category><![CDATA[BPMN 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsprozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmodellierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Business Process Model and Notation (BPMN) ist eine grafische Sprache im Prozessmanagement für die Darstellung von Geschäftsprozessen. Mittlerweile ist die BPMN ist ein international etablierter ISO-Standard zur Erstellung von Prozessmodellen. Die Object Management Group stellt diesen Standard bereit, der von den meisten BPM-Tools unterstützt wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-bpmn-einfach-erklart-und-praktisch-anwendbar">BPMN &#8211; einfach erklärt und praktisch anwendbar</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-die-bpmn">Was ist die BPMN?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>BPMN</strong> &#8211; <strong>Business Process Model and Notation</strong> &#8211; ist einfach und praktisch erklärt eine grafische <strong>Sprache</strong>&nbsp;im <strong>Prozessmanagement</strong> zur <strong>Darstellung von Geschäftsprozessen</strong>. Die BPMN ist mittlerweile ein international etablierter <strong>ISO-Standard</strong> zur Erstellung von gesamten <strong>Prozessmodellen</strong>, Prozess- und Arbeitsabläufen, Prozessdiagrammen und <strong>Workflows</strong>.&nbsp;Die Object Management Group stellt den BPMN <strong>Standard</strong> für Diagramme bereit und definiert damit die Elemente, mit denen Geschäftsprozesse beschrieben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie jede Sprache unterliegt auch die BPMN einer gewissen Semantik. Die&nbsp;Notation wird in einem &#8211; leider sehr technischen und schwer verständlichen &#8211;&nbsp;<a href="https://www.bpmn.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Standarddokument</a>&nbsp;zur BPMN definiert, in dem die Bedeutung der Symbole erläutert werden. Diagramme nach der BPMN heißen&nbsp;<em>Business Process Diagrams</em>&nbsp;(BPD).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-kann-man-die-notation-erlernen">Wie kann man die Notation erlernen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die BPMN ist eine visuelle Sprache zur Darstellung von Prozessen. Die Leser der Prozessdiagramme sind die Mitarbeiter ihres Unternehmens. Für diese Zielgruppe müssen die BPMN Diagramme anwendbar sein. In Ihrem <strong>BPM</strong> Projekt sollten Sie sich also die Frage stellen, wie Sie den Mitarbeitern beibringen <strong>Prozesse</strong> in der BPMN-Sprache zu lesen. Unsere Empfehlung: Bringen Sie Ihren Mitarbeitern die Sprache der Prozesse mit Hilfe von <a href="https://www.proboard.de/moderationskarten/">magnetischen Moderationskarten</a> näher. Viele unserer Kunden haben Schulungskonzepte entwickelt, in denen die Teilnehmer gemeinsam einfache Dummy-Prozesse am Whiteboard nach der BPMN 2.0 erstellen. Mit Hilfe von der Proboard Moderationskarten wird das Erlernen der BPMN ein interaktives Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berliner BPM-Offensive (BPMB), eine Initiative von BPM-Interessierten aus Berlin, stellt auf Ihrer Website ein BPMN-Poster zur Verfügung. Dieses können Sie über den folgenden <a href="http://www.bpmb.de/images/BPMN2_0_Poster_DE.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a> abrufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-erstellt-man-bpmn-prozesse">Wie erstellt man BPMN Prozesse?</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="BPMN 2.0 -  Grundelemente (Tutorial Part 1)" width="1020" height="574" src="https://www.youtube.com/embed/VappsiNgx38?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die BPMN 2.0 Notation genauer betrachtet</h2>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top" style="grid-template-columns:27% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-800x800.jpg" alt="Profilansicht einer beschrifteten weissen rechteckigen magnetischen BPMN Moderationskarte von Proboard am Whiteboard" class="wp-image-10398 size-full" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-800x800.jpg 800w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-400x400.jpg 400w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-280x280.jpg 280w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-768x768.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-510x510.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet-100x100.jpg 100w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/8b/15/ab/Rechteckige-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-beschriftet.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Aktivitäten stellen einzelne Schritte oder Aktionen dar, die während eines Geschäftsprozesses ausgeführt werden. Sie sind die grundlegenden Bausteine eines Prozessflusses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Typen von Aktivitäten in BPMN:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Task (Aufgabe): Eine einfache und atomare Aktivität, die eine bestimmte Arbeit oder Aktion repräsentiert. Es kann nicht weiter in kleinere Aktivitäten zerlegt werden.</li>



<li>Sub-process (Teilprozess): Eine Komposition mehrerer miteinander verbundener Aktivitäten, die als eine Einheit innerhalb eines Geschäftsprozesses betrachtet werden können. Teilprozesse können wiederum weitere verschachtelte Teilprozesse enthalten. Sie können entweder eingebettet (embedded) oder aufrufbar (callable) sein.
<ol class="wp-block-list">
<li>Embedded Sub-process: Ein Teilprozess, der direkt innerhalb eines übergeordneten Prozesses definiert ist.</li>



<li>Callable Sub-process: Ein wiederverwendbarer Teilprozess, der als eigenständige Definition existiert und von verschiedenen Prozessen aufgerufen werden kann.</li>
</ol>
</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list" start="3">
<li>Transaction (Transaktion): Ein spezieller Typ eines Teilprozesses, der für Geschäftstransaktionen verwendet wird und bestimmte ACID-Eigenschaften (Atomicity, Consistency, Isolation, Durability) erfüllen muss.</li>



<li>Event Sub-process (Ereignis-Teilprozess): Ein Teilprozess, der innerhalb eines übergeordneten Prozesses definiert ist und durch ein Ereignis (z.B. ein Signal, eine Nachricht oder einen Timer) ausgelöst wird. Er läuft parallel zum umgebenden Prozess und kann zum Behandeln von Ausnahmen oder zum Ausführen von Aktionen im Hintergrund verwendet werden.</li>



<li>Ad-hoc Sub-process (Ad-hoc-Teilprozess): Ein informeller Teilprozess, der keine feste Sequenz von Aktivitäten hat. Die enthaltenen Aktivitäten können in einer ungeplanten Reihenfolge ausgeführt werden, basierend auf Geschäftsregeln oder anderen Kriterien.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den verschiedenen Aktivitätstypen können Aktivitäten auch mit verschiedenen Markierungen versehen werden, um zusätzliche Informationen über die Ausführung zu liefern, wie zum Beispiel Schleifen, Mehrfachinstanzen oder Kompensation.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top" style="grid-template-columns:27% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-800x800.jpg" alt="Gedrehte Profilansicht einer beschrifteten weissen quadratischen magnetischen BPMN Moderationskarte von Proboard am Whiteboard" class="wp-image-9701 size-full" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-800x800.jpg 800w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-400x400.jpg 400w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-280x280.jpg 280w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-768x768.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-510x510.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute-100x100.jpg 100w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Qudratische-weisse-magnetische-Moderationskarte-mit-Rand-profil-Ansicht-Raute.jpg 1280w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ein&nbsp;<strong>Gateway</strong>&nbsp;stellt einen Entscheidungspunkt dar oder einen Punkt, an dem verschiedene Kontrollflüsse zusammenlaufen.&nbsp; Gateways erlauben, den Prozessverlauf zu kontrollieren, zu verzweigen und zusammenzuführen. Ein Gateway wird als auf der Spitze stehendes&nbsp;Quadrat&nbsp;gezeichnet. Je nach Symbol im Inneren des Quadrats steht es für einen AND-, einen OR- oder einen XOR-Gateway. Darüber hinaus werden weitere Symbole innerhalb des Quadrats für ereignisbasierte und komplexe Gateways verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Exklusive Gateways (XOR)</strong> stellen entweder/oder Entscheidungen innerhalb von Geschäftsprozesses dar? Ein wichtiger Bestandteil von Geschäftsprozessen sind Auswahlmöglichkeiten, also Geschäftsentscheidungen. Die Option „entweder/oder” zählt zu den am häufigsten verwendeten Auswahlmöglichkeiten.&nbsp;Exklusive Gateways&nbsp;beschränken die möglichen Resultate einer Entscheidung auf einen einzigen Pfad, der durch die begleitenden Umstände festgelegt wird. Sie können exklusive Gateways ebenfalls verwenden, um Entscheidungen mit mehr als nur zwei möglichen Resultaten zu modellieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Parallele Gateways (AND):</strong> In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, den Fluss Ihrer Geschäftsprozesse zu verzweigen. Dies ist etwa nötig, wenn die Finanzabteilung- und HR-Abteilung zur gleichen Zeit einen neuen Arbeitsvertrag prüfen möchten. Damit reduziert sich insgesamt die Zykluszeit, die für einen Case benötigt wird. Um in BPMN gleichzeitig ablaufende Flüsse darzustellen, verwenden Sie ein&nbsp;paralleles Gateway. Das verzweigende parallele Gateway vervielfacht den eingehenden Sequenzfluss: Dies führt zu mehreren ausgehenden Sequenzflüssen, die gleichzeitig ausgeführt werden. Ein verbindendes paralleles Gateway wartet so lange, bis alle eingehenden Sequenzen abgeschlossen sind, bevor sie alle im ausgehenden Fluss verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inklusive Gateways (OR)</strong>&nbsp;werden verwendet, um darzustellen, welche Entscheidungen innerhalb des Geschäftsprozesses getroffen werden müssen. Im Fall von inklusiven Gateways sind eine oder mehrere Bedingungen möglich. Ein Beispiel: Um eine Bewerbung zu evaluieren, kann ein Recruiter den Lebenslauf des Bewerbers prüfen, das Anschreiben, die Referenzen sowie das Linkedin-Profil. Da das Ergebnis im Einzelnen davon abhängig ist, welche Informationen dem Recruiter vorliegen, müssen nicht zwangsläufig alle Dokumente geprüft werden, um eine Entscheidung zu treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ereignisbasierte Gateways</strong> und exklusive Gateways ähneln sich: Von den zahlreichen unterschiedlichen Optionen, die zur Verfügung stehen, folgen sie ausschließlich einem Pfad. Doch es gibt zwei wichtige Unterschiede.&nbsp;Ereignisbasierte Gateways&nbsp;werden ausschließlich von bestimmten Ereignissen ausgelöst. Sie führen erst zu einer Entscheidung, wenn diese Ereignisse tatsächlich auftreten – ohne den direkten Einfluss der Prozessteilnehmer. Ereignisbasierte Gateways berücksichtigen nur das erste eintretende Ereignis.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-800x800.jpg" alt="Profilansicht einer beschrifteten runden magnetischen BPMN Moderationskarte von Proboard am Whiteboard" class="wp-image-10417 size-full" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-800x800.jpg 800w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-400x400.jpg 400w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-280x280.jpg 280w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-768x768.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-510x510.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer-100x100.jpg 100w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/nc/media/image/03/e2/b0/Runde-weisse-magnetische-Moderationskarte-freigestellt-profil-leer.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h3 class="wp-block-heading" id="flow-objects-flussobjekte-events-ereignisse">Flow Objects / Flussobjekte: Events / Ereignisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Events</strong>&nbsp;(Ereignisse) zeigen an, dass etwas passiert. Sie definieren den Anfang und das Ende eines Prozesses und beschreiben die Interaktionen des Prozesses mit seinen Schnittstellen.&nbsp;Ein&nbsp;Event&nbsp;ist etwas, das sich in einem Geschäftsprozess ereignen kann, zum Beispiel das Eintreffen einer Nachricht, das Erreichen eines bestimmten Datums oder das Eintreten einer Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Events&nbsp;werden in drei Klassen eingeteilt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;<strong>Startereignis</strong>&nbsp;markiert den Beginn eines Prozesses. Es wird durch die erste Aktivität oder das erste Gateway ausgelöst und mit einem Sequenzfluss verbunden. Beispiel: In einem Online-Shop markiert eine eingehende Bestellung den gesamten Prozess bis zur Lieferung. Dann gilt die eingegangene Bestellung als Startereignis. Allgemein gilt: Ein Prozess kann niemals ohne ein Startereignis ausgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einem Startereignis sollte ein Prozess auch immer ein&nbsp;<strong>Endereignis</strong>&nbsp;aufweisen. Dieses Endereignis kennzeichnet immer auch das Geschäftsziel Ihres Prozesses. Es wird erreicht, sobald die Prozessteilnehmer die entsprechende Sequenz abgeschlossen haben. Im unten abgebildeten Beispiel besteht das Geschäftsziel darin, den Prozess bis zur versandten Bestellung abzuschließen. Endereignisse können ebenfalls Misserfolge symbolisieren: In unserem Beispiel scheitern wir am Geschäftsziel, wenn die bestellten Produkte nicht verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischenereignisse</strong>&nbsp;sorgen für Veränderungen in der Prozessausführung und in der Art, wie ein Prozess sich in Bezug auf seine Umgebung verhält. Sehen wir uns beispielsweise einen Bewerbungsprozess an: Die oder der Bewerber/in verfasst eine Bewerbung und schickt sie dem potenziellen Arbeitgeber per E-Mail zu. Dieser Vorgang wird nach dem BPMN-Standard durch ein ausgehendes Zwischenereignis dargestellt, das den Versand einer Nachricht anzeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eingang der Bewerbung wird durch ein eingehendes Zwischenereignis dargestellt: Es zeigt in diesem Prozess an, dass eine Nachricht eingegangen ist. Sobald dieses Ereignis ausgelöst wurde, wird der Prozess fortgesetzt.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="700" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder.jpg" alt="Schwarzer Verbinder bzw. Connector in einem Prozessdiagramm" class="wp-image-11017 size-full" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder.jpg 700w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder-400x400.jpg 400w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder-280x280.jpg 280w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder-510x510.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/BPMN-Connector-Verbinder-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h3 class="wp-block-heading" id="connecting-objects-konnektoren">Connecting Objects / Konnektoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sequence Flows&nbsp;(Sequenzflüsse) verbinden&nbsp;Activities untereinander, sowie mit Gateways&nbsp;und&nbsp;Events. Sie definieren, in welcher Reihenfolge die einzelnen Prozessschritte ausgeführt werden und wie sich Aktivitäten, Events und Gateways zueinander verhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein&nbsp;Conditional Flow&nbsp;wird nur dann durchlaufen, wenn eine bestimmte Bedingung wahr ist, ein&nbsp;Default Flow&nbsp;nur, wenn kein anderer&nbsp;Sequence Flow&nbsp;durchlaufen werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sollten Sie beachten, dass ein&nbsp;Sequenzfluss&nbsp;ausschließlich Elemente innerhalb desselben Pools miteinander verbinden kann. Um die Kommunikation über einen Pool hinaus darzustellen, sollten Sie immer Message Flows (Nachrichtenflüsse) verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein&nbsp;Message Flow&nbsp;(Nachrichtenfluss) zeigt an, dass zwei&nbsp;Lanes&nbsp;oder&nbsp;Pools&nbsp;in einem&nbsp;Business Process Diagrammoder zwei Elemente daraus Meldungen austauschen.&nbsp;Message Flows&nbsp;verbinden&nbsp;Lanes,&nbsp;Pools&nbsp;oder&nbsp;Flow Objects&nbsp;nur temporär miteinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle Kommunikationswege zwischen unterschiedlichen Pools eignen sich ausschließlich&nbsp;Nachrichtenflüsse. Da sie die Komplexität Ihres Prozessmodells erhöhen, sollten Sie diese Nachrichtenflüsse genauer definieren, als jene, die sich innerhalb desselben Pools bewegen. Dafür stellt der Industriestandard BPMN Ereignisse zur Verfügung (Ereignisse verknüpfen). Jede eingehende Nachricht wird durch ein eingehendes Ereignis dargestellt – die Organisation wartet auf die passende eingehende Nachricht. Hier sehen Sie ein Beispiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lieferadresse für dieses Paket wird von der Website, über die die Bestellung eingeht, bereitgestellt. Später bestätigen Sie den Eingang des Paketes durch eine Nachricht, die zurück an die Website geschickt wird. Eine Interaktion erfolgt also nicht nur zwischen Aktivitäten, sondern tritt auch zwischen verschiedenen Pools auf. Die Nachrichtenflüsse verfügen über kleine Symbole, an denen Sie sie mit den Aktivitäten (oder Events) verknüpfen können, um eine ausgehende Nachricht anzuzeigen. Die verschiedenen Lanes sind Teil des gesamten Organisationskontextes und innerhalb dieser befinden sich Sequenzflüsse, anstatt Nachrichtenflüsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Schleifen, Wiederholungen, Revisionen o.&nbsp;ä. wird die Rückkehr an einen früheren Punkt der Prozesskette ggf. durch eine Sequenzflussverbindung deutlich gemacht.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="pools-und-swimlanes-schwimmbahnen">Pools und Swimlanes / Schwimmbahnen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe von Pools und Lanes werden die&nbsp;Verantwortlichkeiten und Organisationsgrenzen in Geschäftsprozessen bzw. in einer Prozesslandschaft dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein&nbsp;Pool&nbsp;repräsentiert die wesentlichen Prozessbeteiligten, typischerweise jeweils unterschiedliche Organisationen.&nbsp;Ein&nbsp;Pool&nbsp;ist eine Einheit mit klar voneinander abgegrenzten organisatorischen Grenzen, wie etwa ein Unternehmen oder eine Organisation.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine&nbsp;Lane&nbsp;ist eine Unterteilung eines&nbsp;Pools, die sich über die komplette Länge des Pools erstreckt. Ein&nbsp;Lane&nbsp;repräsentiert verschiedene Abteilungen, Rollen oder Personen in einem Prozess und damit die Prozessteilnehmer. Lanes, die sich im selben Pool befinden, können ohne Einschränkungen miteinander interagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="artifacts-artefakte">Artifacts / Artefakte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine&nbsp;Annotation&nbsp;ist ein Kommentar, der einem Element eines Geschäftsprozesses zugeordnet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein&nbsp;Data Object&nbsp;repräsentiert ein Artefakt, das der Geschäftsprozess bearbeitet. Mit&nbsp;<em>Data Objects</em>können sowohl elektronische Objekte wie Dokumente oder Datensätze, als auch physische Objekte wie Brötchen oder Bücher dargestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine&nbsp;Group&nbsp;ist ein Hilfsmittel, um Elemente eines Geschäftsprozess visuell zusammenzufassen. Sie ist nicht zu verwechseln mit einem&nbsp;<em>Subprocess</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unten abgebildete Foto zeigt ein BPMN Diagramm an einem Whiteboard, das mit dem <a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/">Proboard Moderationskoffer</a> erstellt wurde. Der <a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/">Proboard Moderationskoffer</a> enthält unterschiedliche magnetische Moderationskarten aus Acrylglas, die dem BPMN Standard entsprechen. Die BPMN Magnete sind beschreibbar, trocken abwischbar und unendlich wiederverwendbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozesse modellieren &#8211; so machen Sie es richtig!</title>
		<link>https://www.proboard.de/blog/prozesse-modellieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Klett]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 20:02:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Modellierung]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse aufnehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Prozessmodellierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://proboard.de/?p=3371</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick darüber, warum ein Unternehmen Prozesse modellieren sollte. Wir erklären Ihnen eine der wichtigsten Disziplin des Prozessmanagements. Um Prozesse zu modellieren werden zuerst die wichtigsten und kritischsten Geschäftsprozesse identifiziert, bevor diese mit Hilfe von Flussdiagrammen visualisiert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="vorgehen-beim-prozesse-modellieren">Vorgehen beim Prozesse modellieren</h2>
<p>Prozesse modellieren ist eine der wesentlichen Aufgabe des Prozessmanagements. Hierzu werden zuerst die wichtigsten und kritischsten Geschäftsprozesse im Unternehmen identifiziert. Diese werden anschließend mit Hilfe von Flussdiagrammen in eine grafische Form gebracht.</p>
<p>Diese Form folgt in aller Regel einer Modellsprache.&nbsp;Bei der Prozessmodellierung wird der Prozessablauf in diese formale Sprache übersetzt.&nbsp;Der am weitesten verbreitete internationale Standard der Modellsprachen ist die BPMN bzw. die BPMN 2.0. So werden auch in der BPMN vorgegebene Symbole zur grafischen Beschreibung des Prozesses genutzt. Die BPMN gibt die Form vor, wie die relevanten Informationen zum Prozess erfasst werden müssen.</p>
<h2 id="prozesse-modellieren-fuer-ein-gemeinsames-verstaendnis">Prozesse modellieren für ein gemeinsames Verständnis</h2>
<p>Erst wenn mit Hilfe eines Prozessmodells sichtbar gemacht wurde, wie ein Geschäftsprozess abläuft, lässt sich der Prozess genauer analysieren und optimieren.&nbsp;Der <a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/">ProBoard-Moderationskoffer</a> unterstützt Sie bei dieser wichtigen Aufgabe der Prozessmodellierung. Mit dem <a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/">ProBoard-Prozesskoffer</a> erlernen Sie und Ihre Mitarbeiter spielend einfach die Technik der Prozessmodellierung nach BPMN.</p>
<p>Prozessbeschreibungen gibt es auf den oberen Prozessebenen in einer groben Form. Beispielsweise für die Kernprozesse, Unterstützungsprozesse oder Führungsprozesse. Prozessdokumentation und damit Flussdiagramme gibt es aber auch in einer sehr detaillierter Form für die Tätigkeitsbeschreibungen einzelner Mitarbeiter.</p>
<p>Der Zweck der Prozessbeschreibung gibt immer vor, wie detailliert ein Prozess beschrieben werden sollte. Achten Sie immer darauf, ein möglichst einfaches und verständliches Ablaufdiagramm zu erstellen. Es sollte möglich einfach visualisieren, wie der Soll-Prozess ablaufen muss, um seinen Zweck zu erfüllen.</p>
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<p style="text-align: center;"><em><strong>Proboard BPMN Formen zum Prozesse modellieren</strong></em></p>
<p><span style="font-size: 23.04px; color: #333333;">Warum Prozesse modellieren?</span></p>
<div>
<div class="cBlock cBlockText">
<p>Der Aufwand, um Prozesse zu modellieren und die Prozessdokumentation aktuell zu halten ist hoch. Klären Sie deshalb immer zuerst, wofür die Prozessdokumentation benötigt wird. Mögliche Zwecke der Prozessmodellierung und Prozessbeschreibung können sein:</p>
<p>Prozessmitarbeiter sollen erkennen können, welche Aufgaben wann und warum getan werden müssen. Durch transparent beschriebene Prozesse erkennen Mitarbeiter den Gesamtzusammenhang. Mögliche Fehlerquellen, Inkonsistenzen oder Doppelarbeit werden erkannt und können schneller beseitigt werden. Der einzelne Prozessmitarbeiter bekommt ein besseres Verständnis dafür, welche Rolle er im Gesamtprozess spielt &#8211; auch im Hinblick auf die Erfüllung des Kundennutzens.</p>
<p>Mit der Prozessmodellierung werden Aufgaben, Tätigkeiten und Prozessschritte den Mitarbeitern oder Prozessrollen zugeordnet. Durch diese klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten sollten Abstimmungsprobleme und Missverständnisse vermieden werden. Dies gilt insbesondere für die Abstimmungen an den Prozessschnittstellen.</p>
<p>Für eine strategische Analyse genügt beispielsweise eine allgemeine Beschreibung der Prozesse.</p>
<p>Hier wird deutlich, welche Informationen, Systeme und Dokumente benötigt werden, damit die Prozessschritte richtig ausgeführt werden können.Hingegen ist für die Spezifikation von Software-Anforderungen mit dem Ziel Prozesse zu automatisieren oder zu unterstützen eine detaillierte Beschreibung notwendig.</p>
<p>Ziel ist es, zu überprüfen, ob der Prozess sein Prozessziel erreicht. Mit Hilfe von Prozesskennzahlen kann die Effektivität und die Effizienz der Zielerreichung gemessen werden. Prozessdurchlaufzeiten und Prozesskosten sind Beispiele für Prozesskennzahlen.</p>
<p>Darüber hinaus können erfolgskritische Prozesse detailliert in einem entsprechenden Ablaufdiagramm dokumentiert werden. Diese sind auch bei Audits – zum Beispiel für das Qualitätsmanagement – sehr wichtig, hilfreich und gefordert. Schließlich kann es darum gehen, sicherzustellen, dass qualitative Anforderungen durch den Prozess erfüllt werden. Werden alle Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben eingehalten? Ist klargestellt, wer was im Prozess tun darf oder tun muss (zum Beispiel Entscheidungen treffen oder die nächsten Prozessschritte freigeben).Wenn es um sensible Prozesse geht, wie beispielsweise bei medizinischen oder lebensmitteltechnischen Produkten, sind sie auch rechtlich vorgeschrieben. Sie sind Voraussetzung dafür, dass das Management seinen Pflichten nachkommt, für die Einhaltung von Regelungen zu sorgen und Abläufe im Unternehmen zu dokumentieren. In diesem Fall sind Vorstand und Geschäftsführung verpflichtet, ein unternehmensweites Risikofrüherkennungssystem einzuführen und zu betreiben. Das basiert meistens auf Prozessbeschreibungen.</p>
<h2 id="wie-detailliert-prozesse-modellieren">Wie detailliert Prozesse modellieren?</h2>
</div>
<p>Im obigen Abschnitt wurde erläutert, dass es unterschiedliche Zwecke und Ziele der Prozessmodellierung gibt.&nbsp;Der Detailgrad muss sich immer am Zweck und den Zielen orientieren.&nbsp;Das Prozessmodell und die Beschreibung der einzelnen Merkmale wie Prozessschritte, ausführende Stellen, notwendige Informationen oder Leistungsparameter werden darauf ausgerichtet, welcher Zweck im Vordergrund steht. Je mehr Informationen in ein Modell gepackt werden, desto komplexer und für die Anwendung unübersichtlicher wird es. Deshalb kann ein einzelner Prozess – je nach Zweck – in unterschiedlicher Form beschrieben und modelliert werden. Mal grob für eine Übersicht und strategische Analyse; mal sehr detailliert für eine genaue Analyse und Spezifikation von Prozessmerkmalen.</p>
<p>Durch diese Abwägung stellen Sie sicher, dass das Prozessmodell übersichtlich bleibt und der Modellierungsaufwand in einem angemessenen Verhältnis steht.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prozessmodellierung &#8211; einfach und für jedermann anwendbar!</title>
		<link>https://www.proboard.de/blog/prozessmodellierung-einfach-anwendbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Klett]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 19:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BPMN]]></category>
		<category><![CDATA[BPMN 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[EPK]]></category>
		<category><![CDATA[Flussdiagramm]]></category>
		<category><![CDATA[Proboard]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmodellierung]]></category>
		<category><![CDATA[UML]]></category>
		<category><![CDATA[Wertstromdesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://proboard.de/?p=3365</guid>

					<description><![CDATA[Die Dokumentation von Unternehmensprozessen werden als Prozessmodellierung bezeichnet. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel wie Sie am besten zur Erfassung, Dokumentation und grafischen Aufbereitung existierender Geschäftsprozesse vorgehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 id="prozessmodellierung-in-10-schritten-mit-dem-proboard-moderationskoffer">Prozessmodellierung in 10 Schritten mit dem Proboard Moderationskoffer</h2>
<p>Es gibt die verschiedensten Ansätze, Vorgehen und Detailgrade der Prozessmodellierung. Proboard bietet mit dem&nbsp;<a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/" rel="noopener">Proboard Moderationskoffer</a> angelehnt an die BPMN und EPK Notation eine neuartige, einfache und interaktive Methode zur Prozessmodellierung. Diese Methode ist langjährig erprobt, ist einfach und für&nbsp;jedermann&nbsp;anwendbar! Dadurch verspricht sie Ihnen sehr gute Prozessergebnisse nach BPMN oder EPK.</p>
<div class="video video-fit mb" style="padding-top:56.25%;"><iframe loading="lazy" title="Proboard Moderationskoffer Anwendung" width="1020" height="574" src="https://www.youtube.com/embed/oep3_3pFSfA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>

<h2 id="was-ist-prozessmodellierung">Was ist Prozessmodellierung?</h2>
<p>In einem Unternehmen fallen zur Bewältigung des Geschäftsalltags die unterschiedichsten Aufgaben an. Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden Prozesse benötigt. Die <strong>Prozessmodellierung</strong> ist ein effektives Instrument zur systematischen Erfassung von Prozessen. Sie ermittelt alle für&nbsp;die einzelnen Prozesse notwendigen Aktivitäten. Zusätzlich betrachtet die Prozessmodellierung wie die Prozesse mit Blick auf die Unternehmensstrategie zielgerichtet aufeinander abgestimmt werden können.</p>
<p>Zur <strong>Dokumentation der Prozesse</strong> werden im ersten Schritt&nbsp;<strong>Prozessaufnahmen</strong>&nbsp;durchgeführt. Im zweiten Schritt wird das Ergebnis der Prozessaufnahmen mit Hilfe der&nbsp;Prozessmodellierung&nbsp;grafisch dokumentiert. Mit Hilfe von speziellen <a title="Proboard Moderationskoffer zur Prozessmodellierung" href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/" target="_self" rel="noopener">Moderationswerkzeugen</a>, können Sie diese beiden Schritte sehr effizent in einem Schritt verbinden.</p>
<h3 id="das-grobe-vorgehen-der-prozessmodellierung">Das grobe Vorgehen der Prozessmodellierung</h3>
<p><strong>01</strong>&nbsp;Dokumentation der Prozesse: Zur Dokumentation dieser Prozesse werden im ersten Schritt&nbsp;Prozessaufnahmen&nbsp;durchgeführt.</p>
<p><strong>02</strong> Grafische Aufbereitung der Prozesse: Im zweiten Schritt der Prozessmodellierung werden die dokumentierten Prozesse grafisch visualisiert.</p>
<p><strong>03</strong> Erfassen der Prozess in einem BPM-Tool: Die visuell in <strong>Ablaufdiagrammen</strong> dargestellten Prozesse können nun sehr einfach in ein BPM-Tool übertragen werden.&nbsp;</p>
<h2 id="ziele-und-vorteile-von-prozessmodellen">Ziele und Vorteile von Prozessmodellen</h2>
<p>Sicher wurden Sie von Ihren internen oder externen Kunden schon einmal gefragt, was der Sinn und Zweck der Prozessmodellierung ist. Oder Sie mussten schon einmal vor Ihren Vorgesetzten argumentieren, ob sich der ganze Aufwand für Prozessworkshops und Prozessdokumentation überhaupt auszahlt.</p>
<h3 id="deswegen-liefern-wir-ihnen-nun-eine-reihe-von-top-antworten-und-argumenten-fuer-die-beiden-folgenden-fragen">Deswegen liefern wir Ihnen nun eine Reihe von Top-Antworten und Argumenten für die beiden folgenden Fragen:</h3>
<ul>
<li>Welches Ziel verfolgen wir eigentlich mit der Prozessmodellierung?</li>
<li>Welcher Vorteile entsteht für unser Unternehmen, wenn wir unsere Arbeitsabläufe grafisch abbilden?</li>
</ul>
<h3 id="antworten-bzw-argumente-fuer-die-modellierung-von-prozessen">Antworten bzw. Argumente für die Modellierung von Prozessen:</h3>
<ul>
<li><strong>Prozesstransparenz</strong> ist die Grundlage für ein einheitliches Prozessverständnis unter den Mitarbeitern</li>
<li>Mit Hilfe modellierter Prozesse schaffen Sie Prozesstransparenz</li>
<li>Durch die modellierten Prozesse erlangen Sie Kenntnis über den aktuellen IST-Stand</li>
<li>Modellierte und somit auch dokumentierte Prozesse erleichtern des Wissensaustausch</li>
<li>Die Prozessmodellierung unterstützt das einfache und schnelle Einarbeiten von neuen Mitarbeitern</li>
<li>Durch die Beschäftigung mit Prozessen und deren Modellierung können Schwachstellen im Prozess leichter aufgedeckt werden</li>
<li>Dokumentierte, standardisierte und gut kommunizierte Prozesse verbessern die <strong>Prozessqualität</strong> und <strong>Prozesssicherheit</strong></li>
<li>Die Prozessmodellierung ist die Grundlage für die Reorganisation von Abläufen</li>
<li>Gut dokumentierte Prozesse bilden die Basis für die Optimierung der Durchlaufzeit</li>
<li>Beim Auftreten von Fehlern in Arbeitsabläufen kann die Ursachenanalyse anhand der dokumentierten Prozesse erfolgen</li>
<li>Modellierte Prozesse decken Redundanzen auf</li>
<li>Ziehen Sie aus der entstandenen Transparenz die richtigen Schlüsse, sorgt die Beseitigung von Doppelarbeit zu einer Reduzierung der <strong>Prozesskosten</strong></li>
<li>Mit Hilfe von grafisch modellierten Prozessen können Sie präzise Arbeitsanweisungen erstellen</li>
<li>Prozessmodellierung ist in jedem Fall immer der erste Schritt zur Digitalisierung und <strong>Automatisierung Ihrer Prozesse</strong></li>
</ul>
<h2 id="das-ideale-werkzeug-zur-prozessmodellierung">Das ideale Werkzeug zur Prozessmodellierung</h2>
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								<div class="img-inner dark" >
			<img loading="lazy" decoding="async" width="1020" height="680" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1-1200x800.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Whiteboard und modellieren einen Prozess mit magnetischen Moderationskarten" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1-1200x800.jpg 1200w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1-510x340.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1-600x400.jpg 600w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1-768x512.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2016/11/Proboard-Prozessmodellierung-am-Whiteboard-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px" />						
					</div>
								
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	</div>
	

<p style="text-align: center;"><a class="btn is--secondary" href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/" target="_self" rel="noopener">Prozessmodellierung mit dem Proboard Moderationskoffer</a></p>
<h2 id="kernfragen-bei-der-erstellung-von-prozessmodellen">Kernfragen bei der Erstellung von Prozessmodellen</h2>
<p>Es gibt viele verschiedenen Varianten, wie Unternehmen ihre internen Prozessabläufe darstellen. Kern der Prozessmodellierung ist dabei immer die Angabe aller Tätigkeiten und verantwortlichen Prozessrollen, die Bestandteil der Prozesse sind. Die Prozessmodellierung konzentriert sich dabei immer auf die Fragestellung:&nbsp;Wer macht Was, Wann, Wie und mit welchem Hilfsmittel?&nbsp;Konkret ist die Prozessmodellierung die visuelle, grafische Darstellung der Tätigkeiten. Die grafische Darstellung der Geschäftsprozesse hat gegenüber der textuellen den Vorteil, dass sie komplexe Inhalte kürzer, verständlicher und präziser darstellen kann. Basis der Prozessmodellierung sind entweder bereits vorhandene Geschäftsprozesse, so genannte Ist-Prozesse, oder geplante Soll-Prozesse.</p>
<p>Die Prozessmodellierung ermöglicht das Abbilden von externen und internen Tätigkeiten. Das Ergebnis der Prozessmodellierung wird auch Prozessmodell genannt. Ein Prozessmodell stellt die zeitiche Abfolge von Aufgaben dar. Sie können als Unternehmen bei der visuellen Abbildung der Prozesse unterschiedliche Modellierungsstandards nutzen. Ein erprobtes Hilfsmittel zur Modellierung der Prozesse im Team kann z.B. der&nbsp;<a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/" target="_self" rel="noopener">Proboard Moderationskoffer</a>&nbsp;sein, der alle bekannten Modellierungsstandards unterstützt. Dieser Moderationskoffer eignet sich dazu, die Prozessmodellierung in Ihrem Unternehmen Workshop-basiert voranzutreiben.</p>
<h2 id="die-ebenen-von-prozessmodellen">Die Ebenen von Prozessmodellen</h2>
<p>Die Prozessmodellierung unterscheidet meist verschiedene Ebenen der Prozessmodellierung. In er ersten Ebene werden die Hauptaufgaben des Prozesses dargestellt. In der zweiten Ebene erfolgt die detaillierte Beschreibung der Hauptaufgaben. Dabei entscheidet jedes Unternehmen für sich, bis zu welcher Ebene es die Prozesse grafisch darstellen will. Die Tiefe und damit den Detailgrad des Prozessmodells legt jedes Unternehmen individuell für im jeweiligen Unternehmenskontext fest. Mit dem Proboard-Moderationskoffer können Sie für jede Ebene ein Flussdiagramm erstellen.</p>
<p>Modellierte Prozesse werden Flussdiagramme, Prozessdiagramme oder Prozessmodell genannt. Diese sind das Ergebnis der Prozessmodellierung und bilden die einzelne Prozesse ab. Das Prozessmodell stellt den Ablauf gemeinsam mit den beteiligten Rollen und Organisationseinheiten dar. Im&nbsp; Prozessmanagement werden mit Hilfe des Flussdiagramms der Verlauf des Prozesses und die am Prozess Beteiligten identifiziert.</p>
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								<div class="img-inner dark" >
			<img loading="lazy" decoding="async" width="999" height="800" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard-999x800.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Man steht vor Whiteboard und modelliert zur Prozessanalyse einen Prozess nach BPMN mit Proboard Moderationskarten" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard-999x800.jpg 999w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard-500x400.jpg 500w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard-768x615.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard-510x408.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2023/03/Prozessanalyse-eines-Prozesses-am-Whiteboard.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px" />						
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<p style="text-align: center;">Ein BPMN Prozessmodell mit den magnetischen Moderationskarten von Proboard</p>
<h2 id="prozesse-als-bestandteil-von-prozessmodellen">Prozesse als Bestandteil von Prozessmodellen</h2>
<p>Ein&nbsp;Prozess&nbsp;ist eine Folge von Tätigkeiten, die einen zeitlichen Beginn und ein Ende haben. Ergebnis eines Prozesses kann ein Produkt, ein Halbfertigprodukt, ein Dokument, eine Information, Dienstleistung oder Ähnliches sein. Die&nbsp;<a href="/blog/prozessaufnahme-leicht-gemacht/" target="_self" rel="noopener">Proboard Methode zur Prozesmodellierung</a>&nbsp;stellt die Prozessergebnisse, also die Outputs des Prozesses, in den Mittelpunkt der Prozessmodellierung. Die geiselhafte Befolgung der Regeln einer Notation zur Prozessmodellierung, egal ob BPMN, EPK, UML oder Wertstromdesign, rückt dabei erst einmal in den Hintergrund.</p>
<h2 id="outputs-als-daseinsberechtigung-fuer-ein-prozessmodell">Outputs als Daseinsberechtigung für ein Prozessmodell</h2>
<p>Der Proboard Moderationskoffer stellt die Outputs mit Hilfe spezieller Output-Formen dar. Die magnetischen Outputs werden oberhalb der Endereignisse der Prozesse dargestellt / modelliert. Somit betont die Methode zur Prozessmodellierung, dass die Dahseinsberechtiung eines Prozesses die Ergebnisse, also die Outputs des Prozesses sind. Die Outputs werden optisch sehr präsent dargestellt, zu verdeutlichen, dass der modellierte Prozess erst mit den visualisierten Outputs endet bzw. dass das Prozessergebnis zwingend benötigt wird, bevor der Prozess enden kann.</p>
<p>Die Kurzbeschreibung, die jedem Proboard Moderationskoffer beigelegt ist, führt Sie Schritt für Schritt durch die Prozessaufnahme und die Erfassung der Outputs während der Prozessmodellierung.</p>
<h2 id="was-sind-prozessmodelle">Was sind Prozessmodelle?</h2>
<p>Ein Prozessmodell ist eine vereinfachte, formalisierte Abbildung von Tätigkeiten und Entscheidungen.&nbsp;Prozessmodelle&nbsp;können in der Prozessmodellierung komplexe Geschäftsprozesse nachvollziehbar abbilden und das Prozessverständnis dadurch steigern. Mit Prozessmodellen bilden Sie die Grundlage für die Analyse der eigenen Geschäftsprozesse. Ziel einer solchen Analyse ist stets die einmalige oder, im Idealfall, die kontinuierliche Optimierung der Geschäftsprozesse.</p>
<h2 id="vorbereitung-der-modellierung">Vorbereitung der Modellierung</h2>
<p>Bevor die Prozessaufnahme im Unternehmen beginnen kann, sind zunächst einige Vorbereitungen zu treffen, sodass die Modellierung des Prozesses schnell und korrekt abläuft. Eine Reihe von W-Fragen bietet dabei eine konkrete Orientierung.</p>
<ul>
<li>Warum soll ein Prozess aufgenommen und modelliert werden?</li>
<li>Welcher Prozess wird modelliert?</li>
<li>Wie detailliert soll der Prozess aufgenommen werden?</li>
<li>Wer ist für den Prozess verantwortlich und wer wirkt mit?</li>
<li>Wen muss man über die Prozessaufnahme informieren?</li>
<li>Wann und wo soll die Prozessaufnahme stattfinden?</li>
</ul>
<h2 id="was-ist-der-unterschied-zwischen-prozessaufnahme-und-prozessmodellierung">Was ist der Unterschied zwischen Prozessaufnahme und Prozessmodellierung?</h2>
<p>Nachdem die oben genannen Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann die Prozessaufnahme beispielsweise mit Hilfe des <a href="https://www.proboard.de/moderationskoffer/moderationskoffer-mit-wiederverwendbaren-moderationskarten/" target="_self" rel="noopener">BPMN Moderationskoffers</a> durchgeführt werden. Die Prozessaufnahme ist im Normalfall die Vorarbeit für die Prozessmodellierung. Hierbei können unterschiedliche Vorgehen sinnvoll sein und Hilfsmittel eingesetzt werden. Wenn Sie die Prozessaufnahme mit Hilfe des Proboard Moderationskoffers durchführen, erledigen Sie Prozessaufnahme und Prozesmodellierung in einem Workshop.</p>
<p>Prozessaufnahme und Prozessmodellierung unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass während der Aufnahme der Ablauf des Prozesses von den Akteuren, Wissensträgern und Mitarbeitern erfragt wird, während die Modellierung die (visuelle, grafische) Aufbereitung des Prozesses zur Dokumentation und weiteren Verwendung für eine BPM-Software beinhaltet. Der Proboard Moderationskoffer liefert Ihnen einen interaktiven Ansatz für beide Disziplinen. Die <a href="https://www.proboard.de/moderationskarten/rechteckige-magnetische-moderationskarten/" target="_self" rel="noopener">magentischen Moderationskarten</a> ermöglichen Ihnen eine interaktive Variante der Prozessmodellierung. Prozessaufnahme und Prozessmodellierung verschmilzen zu einem Workshop.</p>
	<div class="img has-hover x md-x lg-x y md-y lg-y" id="image_91994904">
								<div class="img-inner dark" >
			<img loading="lazy" decoding="async" width="1020" height="681" src="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten-1199x800.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Junge Menschen sitzen in einer Besprechung vor einem Whiteboard, an dem ein Prozess nach BPMN 2.0 modelliert wurde" srcset="https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten-1199x800.jpg 1199w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten-600x400.jpg 600w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten-768x512.jpg 768w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten-510x340.jpg 510w, https://www.proboard.de/wp-content/uploads/2020/04/Prozessaufnahme-mit-Proboard-Moderationskarten.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px" />						
					</div>
								
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</style>
	</div>
	

<p>Für die Prozessaufnahme kann auf unterschiedliche Methoden (oder einer Kombination daraus) zurückgegriffen werden, bspw. Dokumentenanalyse, Beobachtung oder Interviews. Damit die Gesprächspartner bei der Prozessmodellierung ein einheitliches Verständnis vom Thema bzw. vom Prozess entwickeln, ist es sinnvoll, dass der Prozessverlauf gleichzeitig skizziert wird. Hierfür sind verschiedene Möglichkeiten denkbar: ob Flipchart und Post-It‘s, Whiteboard mit entsprechenden Stiften und Magneten oder konventionell mit Papier, Bleistift und Radiergummi. Wichtig ist, dass Änderungen schnell und leicht während der Prozessaufnahme, also während des Gespräches, möglich sind. Auch hier liefert Ihnen der Proboard Moderationskoffer mit den magnetischen Moderationskarten die ideale Lösung, um Prozesse erfolreiche aufzunehmen.</p>
<h2 id="prozessmodellierung-ein-fazit">Prozessmodellierung &#8211; ein Fazit</h2>
<p>Mit Hilfe der Prozessmodellierung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Unternehmensprozesse sehr detailliert zu analysieren. Es gibt verschiedene grafische Notationen zur Prozessmodellierung, weswegen Unternehmen hierbei sehr flexibel sind. Die Dokumentation der Prozesse mit Hilfe der Prozessmodellierung stellt sicher, dass das Prozesswissen nicht verloren geht und vom Ist-Zustand immer wieder Prozessverbesserungen abgeleitet werden. Modellierte Prozesse können leicht in eine ERP-Software eingespielt werden. Dadurch haben Unternehmen alle benötigten Unternehmensabläufe zentral abgelegt und können immer wieder auf diese zugreifen.</p>
<p>Viele Unternehmen haben unzureichend dokumentierte, überlieferte Prozesse, deren tatsächliche Abläufe und Schwachstellen verborgen bleiben. Führungskräfte wissen in diesen Fällen nicht, wie der Prozess in der Realität tatsächlich abläuft. Stabile, kontrollierte Prozesse sind werden somit dem Zufall überlassen. Durch das Modellieren des Prozesses lassen sich Schwachstellen aufdecken, Optimierungspotenziale sichtbar machen und Prozessstandards etablieren.&nbsp;Die Qualität der eigenen Prozesse und das Verständnis für sie sind ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.</p>
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